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21.03.2025
Für den Lesehunger lieber durch dick oder dünn?
Einen guten dicken Schmöker finde ich herrlich. Ich freue mich riesig, dass unsere gemeinsame Zeit nicht so schnell vorüber ist. Insofern hat mich die Dicke eines Buches noch nie abgeschreckt, mich ihm zu widmen. Ein dünnes Buch kann mich aber genauso tief berühren und gefangen halten, gar noch über die reine Lektüredauer hinaus. Es kommt auf den Inhalt an, auf die Geschichte und die Erzählweise. Wenn mich ein Buch damit nicht packt, lege ich es weg, egal ob dick oder dünn.
Welchen Umfang ein Buch hat, sagt für mich nichts über seinen Wert aus. Im Gegenteil, es ist ebenso eine Kunst, einen dicken fesselnden Schinken zu schreiben, wie auch ein dünnes packendes Büchlein. Beides darf nichts Überflüssiges und Langweilendes enthalten. Manches braucht viel Raum, sich zu entwickeln, manches lebt von der Kürze. Entscheidend ist bei beidem die Würze. Wenn die mir schmeckt, dann lese ich mich mit Vergnügen durch dick und dünn.
Meine liebsten mehrfach gelesenen dicken Bücher sind “Ein Kurs in Wundern” vom Greuthof Verlag, der meinen spirituellen Praxis beschreibt, “Goldene Augenblicke” über Oshos faszinierendes Heranwachsen und “Mut und Gnade”, in dem Ken Wilber vom berührenden Weg mit seiner an Krebs erkrankten Frau erzählt.
Meine dünnsten Lieblingsbücher sind “Siddharta” von Hermann Hesse über den Entwicklungsweg von Buddha, “Ich bin das Licht. Die kleine Seele spricht mit Gott” von Neale Donald Walsch, ein liebvolles Kinderbuch zum Umgang mit schwierigen Situationen und “Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?” von Sam McBradney und Anita Jeram, ein wunderschönes kleines illustriertes Geschenkbuch.
Wie geht es dir mit dem Umfang eines Buches? Und welche dicken und dünnen Bücher sind deine Lieblinge?
Katja Bode - 16:42 @ Über Bücher sinnieren | 2 Kommentare
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Karin
Manche Bücher sind sehr dick und ich bin trotzdem traurig , wenn es zu Ende ist. Der Umfang sagt nichts über den Wert des Inhalts aus. Meine absoluten Lieblings-Schmöker waren bzw. sind von Michael Ende „Die unendliche Geschichte“ und „Momo“ (und als Kind „Mio, mein Mio“, sooo traurig und doch sooo schön), aber auch Harry Potter und die Bücher von Lucinda Riley über die Sieben Schwestern. Manchmal brauche ich einfach was Entspannendes, was zugleich spannend ist… Ein ganz wichtiges Büchlein war für mich als Jugendliche „Die Brücke von San Luis Rey“ von Thornton Wilder. Weitere „ernsthafte“ Bücher“ sind auch für mich „Ein Kurs in Wundern“, und natürlich (!) von Katja Bode (!!) „Abenteuer grundlos glücklich“. Dann von Eckart Tolle „Eine neue Erde“sowie die Bücher von Byron Katie, z.B. „Lieben was ist“.
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Katja Bode
Liebe Karin, oh ja, “Die unendliche Geschichte”, ein tolles Buch. Als ich vermutlich so 10,11 Jahre alt war, lasen meine Eltern sie abwechselnd mir und meinem Bruder in einem Urlaub vor, wenn wir abends alle zusammen in unserem ausgebauten VW-Bus in den Schlafsäcken auf irgendeinem Campingplatz in Europa lagen. Es war ein wunderschönes, geborgenes Familienerlebnis, gemeinsam reisten wir durch die Geschichte. “Momo” ist natürlich auch toll und “ein Kurs in Wundern” auch. Von Harry Potter habe ich nur den ersten Band gelesen, den fand ich gut, aber merkwürdigerweise haben mich die Folgebände trotz des großen Erfolgs nie interessiert, ich kann gar nicht sagen, warum. Die anderen von dir erwähnten Bücher kenne ich nicht, da werde ich mal stöbern. Obwohl, mein eigenes Buch kenne ich natürlich noch recht gut. ;-)

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